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Verwässert
@ 2009-07-27 – 17:54:53
Bei Webdesign-Ledger bin ich neulich auf einen interessanten Eintrag gestoßen:
Best Examples of Watercolor in Web Design.
Dort werden einige schöne Webseiten und Blogs vorgestellt, die ihr Design mit Wasserfarb-Strukturen gestaltet haben. Ein sehr hübscher und vielseitiger Effekt, der dem blankpolierten und irgendwie sterilen Web 2.0-Image einen handgemachten und organischen Anstrich verleiht.
Auch bei einigen blog.de Wizard-Designs sind Wasserfarben als Stilmittel verwendet, so zum Beispiel bei "C's Deep Sea" und "October Day":Solche Wasserfaben-Bilder kann man natürlich selbst herstellen, indem man sich mit Pinsel und Papier zu Hause hinhockt und einfach drauflos kleckst. Sitzt man aber gerade vorm Rechner (am Ende noch im Büro), ist das nicht immer so einfach - es dauert nämlich ewig, bis das Zeug trocken ist, vom Klecksentfernen abseits des Papiers ganz zu schweigen. Daher gibt es viele Designer und Webdesign-Magazine, die Bildressourcen kostenlos anbieten.
Selbst war ich diesen Leuten schon oft dankbar dafür und nachdem ich mich neulich auch mal an abstrakten Strukturen versucht habe, will ich diese ebenfalls dem Pool der Freebies hinzufügen.
So sieht mein Ergebnis aus:Vielleicht gefallen ja jemandem die, wie ich finde, sehr interessanten Strukturen?
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Soap Opera
@ 2009-07-22 – 14:37:41

Heut morgen ist irgendetwas anders bei mokono. Mein werter Kollege Felix kommt gutgelaunt ins Büro (wie immer), setzt sich schwungvoll an seinen Schreibtisch (wie immer) und schaltet seinen Rechner an fängt an Seifenblasenblasen durch die Gegend zu pusten.
Was klingt, wie ein wirrer Traum, ist Realität: Wie im das.blog.de bereits verkündet, hat der treue User Faulit dem gesamten Team Seifenblasen zugeschickt.
Die fanden sehr regen Anklang und kurz nachdem Blaubeerina den Inhalt des Päckchens im Büro verteilt hatte, war die Luft schon voller bunter Kugeln.
In Anbetracht der anzunehmenden Ernsthaftigkeit einer IT-Abteilung schon lustig. -
Hinter den Kulissen: Knetspaß bei mokono
@ 2009-07-08 – 12:29:18
"Wir vom blog.de Team sind jetzt auch auf Twitter zu finden. Unter http://twitter.com/blog_de zwitschern wir über die neuesten Entwicklungen in unserer Community, geben Tipps & Tricks rund um blog.de und vieles mehr."
Quelle: das.blog.de
Der Trend des 'Bloggens im mini-Format' macht natürlich auch vor blog.de nicht halt. Und damit die Twitter-Seite auch nett anzusehen ist, hatten wir eigentlich überlegt, das blog.de-Knetmännchen Mo unsere Tweets präsentieren zu lassen.
Noch passender erschien aber Mos neuer Kumpel, der heute eigens (und eigenhändig) für das Gezwitscher angefertigt wurde. Das Ergebnis sieht man hier oder auf der blog.de Twitter-Seite.Da hat der Kinder-Töpferkurs sich doch noch ausgezahlt...
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Aus alt mach fast neu
@ 2009-05-25 – 22:32:48
Wenn man sich ständig beruflich mit Blogdesign für alle möglichen anderen Projekte beschäftigt, passiert es schnell, dass man etwas wichtiges aus den Augen verliert: das eigene Blog.
Das will schließlich auch was hermachen und obwohl ich lange schon nicht mehr so ganz zufrieden war, konnt ich mich nie wirklich dazu aufraffen, ein ganz neues Erscheinungsbild zusammen zu bauen. Muss ja auch eigentlich gar nicht sein, das bisherige Design passte schließlich ganz gut. Daher hab ich mich entschieden, mir den komplett neuen Anstrich zu sparen und einfach die alten Elemente neu zu sortieren. Per Kettensägenprinzip quasi.
Klugscheißer Besserwisser sollen gleich erfahren, dass ich ja gar keine Kettensäge besitze und daher auf eine Alternative zurückgreifen musste.
Erneut gilt mein Dank meinem Kollegen Felix, stolzer Inhaber des schwarzen Gürtels in CSS, der dem Ganzen mal wieder den letzten Schliff verpasst hat.
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Identify!
@ 2009-05-21 – 18:38:36
Die Kolleginnen Glycerine und Blaubeerina haben es ja bereits vorgemacht, da muss ich mich doch glatt anschließen!Anlässlich der party.blog.de haben wir das gesamte Team mit Shirts ausgestattet, die sich wirklich sehen lassen können! Dabei haben wir Corporate Design und Farbwelt ausnahmsweise mal weniger ernst genommen, als den persönlichen Geschmack der Teammitglieder. Und daher kommen mokono- und blog.de-Logo auch mal in pink oder rot daher. So wie es den Damen der Schöpfung eben am besten gefällt...
Nachtrag vom Montag danach: Auf party.blog.de gibt's noch ein paar visuelle Eindrücke.
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White Lily Overkill
@ 2009-04-10 – 23:41:07
Wie auch schon letztes Jahr, hab ich zum diesjährigen Wiegenfest ungefähr mein Körpergewicht in Lilien geschenkt bekommen. Um meinerseits nicht mit der Tradition zu brechen, hier die nach einigen Tagen in voller Pracht erbühten Mitbewohner:

Und so wache ich schon seit einigen Tagen mit dem unvergleichlichen Duft in der Nase auf. In Kombination mit der Frühlingssonne, die dann auch schon durch die Vorhänge blinzelt, ist das ein guter Zusatz für meine Frühlingsliste.
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Probieren geht über studieren
@ 2009-04-01 – 23:15:30
Auf Deviant Art, einer Webseite, die eine weltweite Künstlercommunity beherbergt, findet man ein großes Angebot an sogenannten Stock Fotos. Diese dienen als Inspirationsquelle und vor allem Vorlage für Künstler, die Modelle oder Material für ihre Werke benötigen.
Ich nutze diese Bilder oft als Vorlagen für lockere Skizzen und Studien, wenn grad kein lebendes Modell zur Verfügung steht (was, seit ich die Uni - und somit die Möglichkeit der angebotenen Akt- und Modellkurse - verlassen habe, meist eigentlich immer der Fall ist). Man muss schließlich eine Menge üben, bis man es raus hat, Körper, Stoffe, Strukturen oder den Raum malerisch zu erfassen. Meist enden diese unfertigen Studien in irgendwelchen Ordnern auf meinem Rechner, wo sie ein tristes Daten-Dasein fristen. Bis sie nach Jahren mal wieder hervorgekramt werden und als Kerben auf der Messlatte meines mehr oder minder schnellen Fortschritts dienen.
Manchmal bemerke ich aber gar nicht, dass aus einer anfänglichen Studie nach und nach ein 'richtiges' Bild wird, so à la: "Hier noch ein bisschen mehr Volumen, da noch ein Schatten" und plötzlich ist das Ding doch ganz ansehnlich und steht auf eigenen Beinen. Oder sitzt auf der Couch.
Originalbild: faestockIm Wesentlichen ist es völlig unspektakulär abgemalt (is ja auch eigentlich nur ne Studie zur Körperhaltung). Das erste Mal habe ich aber ein Vektor-Programm zur Hilfe genommen, um den verschnörkelten Paravant im Hintergrund zu erstellen und ihn erst später im Pixel-Programm zu kolorieren. Und obwohl der etwas statisch 'gerendert' aussieht, bin ich ziemlich erstaunt über den realistischen Effekt.
Das ist also definitiv ausbaufähig und ich werde mich damit bestimmt häufiger beschäftigen. Genauso wie mit den Themen Raum, Haut, Samt, Leder oder Holz, die hier zwar auch alle vorkommen, aber irgendwie sollte man vielleicht nicht gleich alles auf einmal studieren... -
Banana of death
@ 2009-02-19 – 22:55:58
mit den macken, ticks und angewohnheiten ist das manchmal sone sache. man weiß oft gar nicht genau, wann oder warum man mit einer bestimmten sache angefangen hat, auch wenn man sie beharrlich und zuverlässig an der entsprechenden zeitlichen oder räumlichen stelle ausübt.
manche sind einfach angeboren. ich knibbel schon immer an papier und bestimmten textilien herum, zumindest reichen meine ältesten erinnerungen bis ins dritte lebensjahr zurück. und ein kollege hat die serviette, die ich zum herumknibbeln neben meiner tastatur bereit liegen habe, mal "inspirationstaschentuch" genannt. wenn ich genau drüber nachdenke, muss das ziemlich nerdig aussehn, wie ick da so sitz und knibbel.
naja.
bei einer anderen macke (oder vielleicht besser: angewohnheit) weiß ich genau, wann sie entstanden ist.
ich esse große mengen bananen. und vor dem verzehr werden diese immer sorgfältig filetiert. naja - zumindest werden beide enden abgeschnitten.
das kommt daher, dass ich mal meinen kumpel F. dabei beobachtet habe. auf meine frage hin, warum er das tue, erklärte er, dass er seiner oma versprechen musste 'immer schön die enden abzumachen'. die omma hatte nämlich im fernsehen gesehen, dass sich da all das böse gift drin sammelt, das vorher auf die bananen aufgetragen wird. und darauf hin musste ich ihm - in seiner position als stellvertreter für die omma, die ja nicht mit anwesend war - versprechen, auch immer schön die enden abzumachen.das ist jetzt bestimmt jute zehn jahre her. aber jedes mal, wenn ich also eine banane esse, muss ich an F.s oma denken. und daran, dass ich bis heute nicht weiß, ob das mit den bösen gift-enden überhaupt stimmt.

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Back from Kiwi Kountry
@ 2009-02-09 – 21:18:38
meine gute alte freundin S. kündigte vor etwas mehr als einem jahr an, dass sie vorhabe, im englischsprachigen ausland zwei extra-semester einzulegen, um ihr jura-studium mit einem master-titel zu krönen. wer von uns glaubte, sie dann in london, dublin oder gar new york besuchen zu können, hatte sich allerdings geirrt. wenn weg, dann richtig weg: an's andere ende der welt!
daher hab ich mich mitte januar auf den weg nach neuseeland gemacht, um mal nachzusehen, was die gute S. so treibt. und habe festgestellt, dass sie im paradies gelandet ist.
um die drei wochen, die ich aufbringen konnte, auch gebührend zu nutzen, haben wir uns gleich am tag nach meiner ankunft auf den weg zur südspitze der südinsel gemacht, um von dort mit auto, bus und schiff wieder in den norden zu gondeln. und auf dem weg alles dran gesetzt, möglichst viel von dem atemberaubenden land am anderen ende der welt zu sehen.die natur bietet einen querschnitt durch die landschaften der welt. und von island über die alpen bis zum mittelmeer scheint ganz europa mit einem stückchen vertreten zu sein.
und ganz besonders spannend sind natürlich die einwohner, von denen wir viele auch persönlich kennenlernen durften:
drei wochen sind auf keinen fall genug. aber trotzdem hat es sich gelohnt und es wird vermutlich noch eine weile dauern, bis ich wirklich wieder in berlin angekommen bin.
mehr bilder gibt es bei flickr.














